wazektomia, dowód miłości

Falsche und unpräzise Bezeichnungen der Vasektomie

Kastration

Als Kastration bezeichnet man die Entfernung (vollständige Herausnahme) der Gonaden. Gonaden sind die Organe, die die sogenannten Gameten produzieren – Spermien beim Mann, Eizellen bei der Frau. Beim Männchen (beim Menschen – beim Mann) sind die Gonaden die Hoden, beim Weibchen (beim Menschen – bei der Frau) die Eierstöcke.

Der Eingriff der Kastration beim Mann

Der Eingriff der Kastration beim Mann – siehe die Erklärung oben.

Unterbindung der Samenleiter

Das Unterbinden der Samenleiter mit chirurgischem Faden gehört zu den älteren, weniger wirksamen Vasektomie-Methoden. Bei der Unterbindung der Samenleiter  erreichte die Notwendigkeit, den Eingriff wegen wiederauftretender Spermien zu wiederholen, bis zu 13 %.

Durchtrennung der Samenleiter

Die Durchtrennung der Samenleiter ist Bestandteil der meisten Vasektomie-Varianten. In der Regel wird die Durchtrennung noch von einer Form des Verschlusses dieser „Röhrchen“ begleitet. Es gibt auch eine „Vasektomie“-Methode, bei der die Samenleiter gar nicht durchtrennt werden, sondern der Durchfluss nur von außen verschlossen wird – mittels Elektrokoagulation.

Abbinden der Hoden oder Hodenabbindung

Abbinden der Hoden oder Hodenabbindung – eine unpräzise Bezeichnung für einen Bestandteil älterer Vasektomie-Methoden. Wie bei der oben genannten Unterbindung der Samenleiter ist die Anwendung mit einem höheren Risiko verbunden, den Eingriff wegen wiederauftretender Spermien wiederholen zu müssen (bis zu 13 %)

Sterilisation beim Mann oder Männersterilisation

Sterilisation beim Mann oder Männersterilisation – im Fall der Vasektomie ist diese Bezeichnung korrekt und bedeutet das dauerhafte (jedoch umkehrbare) Herbeiführen von Unfruchtbarkeit (Verhütung). Man muss bedenken: Wie bei der Spirale (dem Intrauterinpessar) gibt es keine Garantie, dass sich die natürliche Fruchtbarkeit wiederherstellen lässt. Deshalb richtet sich die Vasektomie (Männersterilisation) hauptsächlich an Männer, die bereits Kinder haben und keine weiteren möchten.

Vasektomie bei Frauen

Vasektomie bei Frauen – so etwas gibt es nicht. Das Gegenstück zur Vasektomie (was wörtlich das Herausschneiden des Samenleiters bedeutet) wäre die Salpingektomie (das Herausschneiden der Eileiter) oder die Tubenligatur – das Unterbinden der Eileiter. Bei Frauen wird, ähnlich wie bei Männern, eher eine Okklusion (also ein „Verschließen“) der „Röhrchen“ angewendet, durch die die Eizellen wandern.

Vasektomie als neue Verhütungsmethode

Vasektomie als neue Verhütungsmethode – in Polen ja, seit kurzem wird sie immer beliebter. Das Ergebnis sind gesellschaftliche Veränderungen und die Emanzipation der polnischen Frauen von männlicher Dominanz. In Ländern mit echter Gleichberechtigung der Frauen ist die Vasektomie sehr verbreitet – dort ist sie keine neue Verhütungsmethode. In Entwicklungsländern wird die Vasektomie sehr selten durchgeführt.

Vasektomie des Mannes

Vasektomie des Mannes – ein „weißer Schimmel“. Der Vas (Samenleiter) kommt nur beim Mann vor, man muss also nicht betonen, bei wem.