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Die Vasektomie erhöht nicht das Prostatakrebsrisiko

Die Vasektomie erhöht nicht das Prostatakrebsrisiko

Erhöht die Vasektomie nicht das Prostatakrebsrisiko? Trotz vieler Studien wurde bislang kein Zusammenhang zwischen der Vasektomie und einem erhöhten Prostatakrebsrisiko dokumentiert. Die Vasektomie erhöht bei Männern auch nicht das Risiko von Herzerkrankungen oder Erkrankungen des Immunsystems.

Sicher ist jedoch, dass sie die Aufmerksamkeit des Mannes für seinen Gesundheitszustand erhöht. Dadurch führt sie ihn in verdächtig aussehenden Situationen schneller zum Arzt. Da Männer nach der Vasektomie mehr auf ihre Gesundheit achten, lassen sie sich häufiger vorsorglich untersuchen.

In der Konsequenz bedeutet das, dass bei ihnen mehr Krankheiten entdeckt werden. Oft in einem früheren Stadium als bei jenen Patienten, die nicht gern zum Arzt gehen. Es werden bei ihnen auch mehr Krankheiten erfolgreich behandelt, denn je früher eine Krankheit diagnostiziert und je schneller behandelt wird, desto geringer sind die Kosten für den Organismus des Patienten und desto leichter regeneriert er sich.

Prostatakrebs ist neben Lungenkrebs die am häufigsten entdeckte Krebsart bei Männern und macht etwa 13 % aller Krebserkrankungen bei Männern aus. Das macht ihn jedoch nicht zum größten Killer – es ist viel leichter, MIT Prostatakrebs zu sterben als AN Prostatakrebs, denn von Natur aus ist er kein besonders aggressiver Krebs; nur 16 % der Männer mit Prostatakrebs sterben an ihm, und die Heilungsstatistiken werden dank neuer, wirksamerer Behandlungsmethoden jedes Jahr günstiger für die Patienten. Natürlich muss ein bereits entdeckter Krebs ständig überwacht und darf nicht sich selbst überlassen werden.

Worum geht es bei der ganzen Aufregung? Vor über zehn Jahren wurden in Großbritannien Studienergebnisse zum Spiegel von T* (einem Androgen, dem männlichen Geschlechtshormon) bei Männern nach der Vasektomie veröffentlicht, aus denen hervorging, dass sich der Spiegel dieses Hormons bei manchen Männern nach der Vasektomie geringfügig erhöht.

Zu dieser Zeit wurde ein höherer T-Spiegel als einer der Risikofaktoren für die Entwicklung von Prostatakrebs angegeben. Keine der weiteren Studien hat diesen Zusammenhang jedoch bestätigt.

* An dieser Stelle wurde der Anfangsbuchstabe des Namens eines allgemein bekannten Hormons mit androgener Wirkung verwendet, das bei jedem gesunden Menschen produziert wird – auch bei Frauen -, und nicht der volle Name, weil die Google-Roboter und auch die polnischen Mitarbeiter dieser Firma meinen, dieser Text werbe für den Kauf eines Medikaments dieses Namens.